Die zwölf Gelübde und die sieben Medizinbuddhas
Was die zwölf Gelübde des Sūtra besagen und wer die „sieben Brüder“ des Medizinbuddha sind.

Das Medizinbuddha-Sūtra erzählt, dass Bhaiṣajyaguru lange bevor er Buddha wurde, zwölf große Gelübde zum Wohl aller Wesen ablegte. Seitdem steht er einem reinen Land im Osten vor, das „Lapislazuli-Licht“ heißt.
Die zwölf Gelübde in Kürze
Die Gelübde drücken den Wunsch aus, dass alle Wesen Licht und Weisheit finden, keinen Mangel leiden, einem rechten Weg folgen, ethisch handeln und von körperlichem und geistigem Leid, von Armut, Angst und Unterdrückung befreit werden. Der Text stellt sie als spirituelle Bestrebungen dar, und so liest sie auch die Tradition.
Die sieben Medizinbuddhas
Die von Yijing übersetzte Fassung beschreibt sieben Medizinbuddhas, deren letzter Bhaiṣajyaguru ist. In Tibet kommt Śākyamuni hinzu, sodass eine Gruppe von acht entsteht, die oft gemeinsam um ein Mandala gemalt wird. In Japan spricht man von „Shichibutsu Yakushi“, den sieben Yakushi, und Pilgerwege verbinden die ihnen geweihten Tempel.
Wo man sie sieht
Thangkas der acht Medizinbuddhas sind ein klassisches Motiv. Das vollständige Sūtra steht in der Rubrik Bücher, die japanischen Pilgerwege unter Angebote & Orte.
Artikel lesenYakushi-Tempel in Japan